- Notion: mein Gehirn in App-Form
- Milanote: Pinterest, nur mit mehr Kontrolle
- Scrivener: das Schweizer Taschenmesser für Autor:innen
- WordTracker: kleiner Motivationsbooster für Zwischendurch
- Pinterest: für alles, was zwischen den Zeilen passiert
Schreiben braucht Raum. Und Ruhe. Und ganz viel Tee. Aber ganz ehrlich? Ohne ein paar richtig gute Tools würde bei mir vieles einfach nur in Notizen-Apps und halbgefüllten Word-Dokumenten versanden. Hier kommen also ein paar Helferlein, die meinen Schreiballtag entspannter (und manchmal sogar produktiver) machen.
Notion: mein Gehirn in App-Form
Notion ist für mich der Allrounder. Listen? Klar. Kapitelübersicht? Geht. Charakter-Steckbriefe? Auch. Ich benutze es für alles, was beim Schreiben nicht direkt in den Romantext gehört – aber trotzdem wichtig ist. Und ich liebe es, wie ordentlich alles aussieht, selbst wenn mein Kopf gerade alles andere als aufgeräumt ist.
Milanote: Pinterest, nur mit mehr Kontrolle
Wenn du auch zu den visuellen Menschen gehörst, könnte Milanote was für dich sein. Ich plotte damit, sammle lose Szenenideen, Dialogfetzen, Moodbilder – eben alles, was zu einem Buch dazugehört, bevor es wirklich ein Buch ist. Es fühlt sich ein bisschen an wie eine große, digitale Pinnwand, nur ohne klebende Post-its und verloren gegangene Zettel.
Scrivener: das Schweizer Taschenmesser für Autor:innen
Okay, das ist die Software, bei der man erst denkt: Brauch ich das wirklich? Und dann merkt man… ja. Ja, schon. Scrivener ist nicht hübsch, aber mächtig. Du kannst darin schreiben, planen, ordnen, strukturieren – alles an einem Ort. Mein Highlight: der eingebaute Namensgenerator. Weil man nicht jede Nebenfigur „Anna“ nennen kann.
WordTracker: kleiner Motivationsbooster für Zwischendurch
Ich bin jemand, der sich gern ein Tagesziel setzt – und dann ein bisschen stolz ist, wenn’s erreicht ist. WordTracker zeigt mir, wie viele Wörter ich noch vor mir habe, und passt sich automatisch an, je nachdem, wie viel ich die Tage davor geschrieben hab (oder eben nicht). Es ist einfach, funktioniert und gibt mir manchmal den Tritt, den ich brauche.
Pinterest: für alles, was zwischen den Zeilen passiert
Ganz ehrlich: Ich fange selten ein Buch an, ohne vorher ein Moodboard auf Pinterest gebaut zu haben. Charakter-Inspo? Schauplätze? Stimmung? Da geht’s los. Ich suche oft auf Englisch, weil die Auswahl da gefühlt noch mal größer ist. Und selbst wenn’s nur ein Satz oder ein Bild ist – manchmal reicht genau das, um eine ganze Geschichte loszutreten.
Und sonst so?
Was bei mir funktioniert, muss natürlich nicht für alle gelten. Jeder schreibt anders, jede tickt anders. Aber vielleicht ist ja was dabei, das du ausprobieren willst. Und wenn nicht – dann ist’s vielleicht einfach nur schön zu wissen, dass wir alle ein bisschen chaotisch sind, und dass es trotzdem was wird. Irgendwann.
