- Triggerwarnungen – wozu eigentlich?
- Und warum greife ich solche Themen auf?
- Geschichten können was bewegen
Triggerwarnungen – wozu eigentlich?
Im Grunde sind sie nichts anderes als ein kleines Heads-up: Achtung, hier geht’s um was, das für manche belastend sein könnte. Ob am Anfang oder am Ende eines Buchs, das variiert. Aber die Idee dahinter bleibt: Du sollst selbst entscheiden können, ob du das gerade lesen willst oder eben nicht.
Und warum greife ich solche Themen auf?
Weil Wegschauen nichts besser macht. Psychische Erkrankungen sind immer noch mit vielen Vorurteilen belegt. Und obwohl wir inzwischen auf Instagram über Mental Health reden, bleibt vieles unausgesprochen – oder wird falsch verstanden. Ich will mit meinen Geschichten nicht schockieren, sondern zeigen, wie komplex, traurig, wütend oder sogar komisch das manchmal sein kann.
Weil Hoffnung genauso dazugehört. Klar, es wird manchmal düster. Aber es geht mir nie nur ums Drama. Ich glaube daran, dass Geschichten auch Kraft geben können – und ein leises: Du bist nicht allein.
Weil Reden hilft, manchmal. Ich will nicht predigen, dass man ständig über alles sprechen muss. Muss man nicht. Aber vielleicht hilft ein Text dabei, Dinge für sich einzuordnen. Oder überhaupt erst anzufangen, über etwas nachzudenken.
Geschichten können was bewegen
Für mich sind Bücher mehr als Zeitvertreib. Sie können Türen öffnen – zu anderen Perspektiven, zu Mitgefühl, zu einem besseren Verständnis. Wenn Triggerwarnungen oder Contenthinweise dabei helfen, diesen Raum sicherer zu machen, dann haben sie ihren Platz verdient.
Ich selbst wünsche mir, dass meine Geschichten nicht nur gelesen, sondern auch gefühlt werden – mit allem, was dazugehört. Und wenn dabei ein Gespräch entsteht, umso besser.
